Aufbau und Installation einer Videoüberwachungsanlage

Einsatzbereiche einer modernen Videoüberwachungsanlage, planen und projektieren.

Zu den klassischen Einsatzbereichen einer Videoüberwachungsanlage gehören Banken und Juweliere, Kaufhaüser, Tankstellen, öffentliche Plätze und Gebäude.Jedoch sind die Einsatzmöglichkeiten einer Videoüberwachungsanlage weitaus vielfältiger.

Am Anfang einer erfolgreichen Projektierung stehen immer die selben Fragen.

Wie ist der Aufbau einer Videoüberwachungsanlage?

Jedes System besteht in der Regel aus: 1. Kamera mit Objektiv; 2. Aufzeichnungsgerät und Speichermedium; 3. Wiedergaberät

Überwachungskamera für eine VideoüberwachungsanlagePfeil VideoüberwachungsanlageVideokabel zum Anschluss an eine VideoüberwachungsanlagePfeil Videorekorder für eine VideoüberwachungsanlagePfeilMonitor zum Anschluss an eine Videoüberwachungsanlage

Wozu soll die Videoüberwachungsanlage dienen? Wer und was soll überwacht werden?

Überlegen Sie, was der Zweeck der Videoüberwachung sein soll - beispielsweise Diebstahlschutz oder Identifikation - und was im Blickfeld der Überwachungskamera sein soll: Zum Beispiel Personen, Fahrzeuge, Sachwerte oder Arbeits- bzw. Produktionsabläufe.

Legen Sie je nach Überwachungssituation die Aufgaben der Überwachungskamera fest: Überblick gewähren, Gesichter erkennen, Bewegung detektieren, Bilddaten aufzeichnen oder entsprechende Alarmsituationen auslösen.

Bei Bewegungserkennung reagieren Sie beispielsweise mit Bildaufschaltung, Aufzeichnungsbeginn oder Auslösen von Alarm.

Welchen Umweltbedingungen ist die Videoüberwachungsanlage ausgesetzt?

Entsprechend den Witterungsverhältnissen wählen Sie die Schutzart der Überwachungskamera. IP66 bedeutet staubdicht und gegen vorübergehende Überflutung geschützt, IP66 ist die Bezeichnung für staub-und wasserdicht.Alternativ verwenden Sie ein Wetterschutzgehäuse für die Überwachungskamera.

Wie sind die Lichtverhältnisse? LED's sorgen als Teil der Überwachungskamera oder extern montiert auch nachts in absoluter Dunkelheit für gute Bilder.

Wollen Sie, daß die Videoüberwachungsanlage erkannt wird oder verdeckt arbeitet? Als Abschreckung können Sie die Überwachungskamera gut sichtbar installieren. Mini-Kameras und entsprechende mobile Videoüberwachungsanlagen ermöglichen den diskreten Einsatz.

Welche Überwachungskamera und welche Objektive werden benötigt?

Klären Sie zunächst, ob die Videoüberwachungsanlage im Innen-oder Aussenbereich arbeiten soll.

Je nach Anforderung an die Überwachungskamera arbeiten Sie mit Schwarz Weiß-oder Farbkameras.

Je nach Lichtverhältnissen wählen Sie eine Überwachungskamera mit Gegenlichtkompensation oder Wide bzw. Hyper Dynamic Range.

Ausserdem entscheiden Sie, ob Sie ein Fixobjektiv verwenden wollen oder eine Autofokuskamera, welche selbstständig auf Objekte innerhalb eines festgelegten Bereichs fokussiert.

Wie soll das Videosignal innerhalb der Videoüberwachungsanlage übertragen werden?

Übertragung der Signale mittels Koaxialkabel oder Zweidraht-Technik.

Als Alternative überbrücken Sie größere Distanzen mit Hilfe von Funkübertragung oder arbeiten mit IP netzwerkkameras.

Was soll mit den mittels Videoüberwachungsanlage aufgezeichneten Videobildern geschehen?

Sollen die Bilder und Überwachungsvideos live betrachtet werden? Oder benötigen Sie ein Video-Aufzeichnungsgerät zum Speichern und Analysieren?

Je nach Kamerazahl, IP-oder analoger Videoüberwachung und den räumlichen Bedingungen, in denen die Videoüberwachungsanlage eingesetzt werden soll, wählen Sie zwischen einem mobilen Videorekorder, einem Kompaktgerät inclusive Bildschirm oder einer Stand-alone-Lösung für bis zu 64 Überwachungskameras.


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